Die Versetaler Jagdhornbläser im Spiegel der Presse

Versetaler Jagdhornbläser eröffnen Statdfest

 

Im Jahr eröffeten die Versetaler Jagdhornbläser in langjähriger Tradition wieder das Lüdenscheider Stadtfest. Die Lüdenscheider Nachrichten berichteren am 11. September über unseren Auftritt.

Sieben Versetaler erlangen Bläserhutabzeichen

 

In diesem Jahr, 2017, legten sieben Versetaler Jagdhornbläser die Prüfung zum Bläserhutabzeichen des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen ab. Die Lüdenscheider Nachrichten berichteten am 8. Juni darüber.

Besichtigung der Firma Elaton

 

In den Lüdenscheider Nachrichten erschien am 17. Oktober 2016 ein Bericht über die Fahrt der Versetaler Jagdhornbläser zur Firma Elaton. Verfasst wurde der Artikel von Jens Voß.

 

Stadtfest-Eröffnung mit den Versetalern

 

Auch im Jahr 2016 eröffneten die Versetaler Jagdhornbläser das Lüdenscheider Stadtfest. Die Lüdenscheider Nachrichten berichteten am 12. und 13. September darüber.

Die Versetaler gestalten Jägerschlag

 

Den  diesjährigen Jägerschlag umrahmten die Versetaler Jagdhornbläser musikalisch. Die Lüdenscheider Nachrichten berichteten am 11.Mai.

 

Die Versetaler eröffnen Stadtfest

 

Auch in diesem Jahr eröffneten die Versetaler Jagdhornbläser das Lüdenscheider Stadtfest. Die Lüdenscheider Nachrichten berichteten am 14. September darüber.

Acht Versetaler erlangen Bläserhutabzeichen


In diesem Jahr, 2015, legten acht Versetaler Jagdhornbläser die Prüfung zum Bläserhutabzeichen des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen ab. Die Lüdenscheider Nachrichten berichteten am 17. Juli darüber.

Wilhelm Lienenkämper Gedenken des SGV


Die Versetaler Jagdhornbläser umrahmten das Gedenken an Wilhelm Lienenkämper auch im Jahr 2015 wieder musikalisch. Über die Veranstaltung berichtet ein Artikel in den Lüdenscheider Nachrichten vom 24. März.

Jagdhornklänge im Autopark


In der Ausgabe 2014:3 des Kundenmagazins „LAND ROVER LIVE“ wird auf einer Seite über den Auftritt der Versetaler Jagdhornbläser anlässlich des Jägerabends im Autopark Lüdenscheid berichtet. Auf zwei der Fotos sind unsere Bläser abgebildet. Unser Auftritt hat den Organisatoren so gut gefallen, dass sie die Versetaler Jagdhornbläser bereits für die kommende Veranstaltung im Jahr 2015 eingeladen haben.

Mit dem Jäger auf der Pirsch

 

LÜDENSCHEID Am Sonntagmorgen begleiteten 23 Jungen und Mädchen die Lüdenscheider Jäger  in aller Frühe auf die Pirsch. Die Kinder wurden von ihren Eltern vor Sonnenaufgang zum Schießstand des Hegerings in Spielwigge gebracht, wo sie von Kerstin Kappel und den Jagdhornbläsern begrüßt wurden. Rasch verteilten sich die Kinder auf die anwesenden Jäger und ab ging es in die Lüdenscheider Reviere.

Die kleinen Entdecker schlichen hinter ihrem Jäger oder ihrer Jägerin her, als seien sie Indianer. Bloß nicht auf einen Ast treten, oder sonst ein Geräusch machen, schließlich wollten alle Anblick haben. So ging es rauf auf den Hochsitz, hier konnte dann durchgeatmet werden und sich die Aufregung legen. Lange mussten die kleinen Jagdbegleiter nicht warten, da konnten sie die ersten Wildtiere beobachten. Die Beobachtungen waren sehr verschieden, wie die Kinder nach dem Ansitz, zurück auf dem Schießstand berichteten. Es wurden Rehe, Hasen und Füchse gesehen, aber auch Bussarde, Eichhörnchen und vielerlei andere Tiere.

Was war das eine Erzähler und Erklären, als die Kinder wieder an der Hütte des Hegerings eingetroffen waren. Jedes der Kinder wollte sofort seine Erlebnisse mit allen anderen teilen und es wurde erklärt, wie man es geschafft habe dieses oder jenes Tier zu entdecken und zu erkennen. Einige der Kinder sind mit ihren begleitenden Jägern auch zu weiteren Jagdlichen Einrichtungen wie Kirrungen, um Schwarzwild zu locken und Wildäckern gepirscht und erzählten nun über Funktion und Aufbau.

Nach dem wieder ein wenig Ruhe eingekehrt war erfuhren die Mädchen und Jungen noch etwas über die Jagdkultur. Die Versetaler Jagdhornbläser trugen einige Signale vor, die von der Organisatorin des Pirschgangs, Kerstin Kappel, erklärt wurden. So gibt es für jedes jagdbare Wild ein eigenes Signal, mit dem die Jäger das Tier ehren.  Auch Jagdmusik wurde von den Jägern vorgetragen. Hegeringleiterin Dorothea Zeppke-Sors brachte einen Rehbock mit, den sie am Vortag erlegte. Sofort scharten sich alle Kinder ohne Scheu um das Tier und fragten der Erlegerinn Löcher zu diesem und Jenem in den Bauch. So erfuhren die Kinder auch, dass jedem erlegten Stück Wild ein letzter Bissen in den Äser geschoben wird, um ihm damit quasi die letzte Ehre zu erweisen.

Über den Platz vor der Hütte erscholl ein helles Kreischen, zu dem sich die Kinder umdrehten und die nächste Überraschung entdeckten, eine Falknerin mit ihrem Harris Hawk, einem amerikanischen Wüstenbussard, kam auf die jungen Naturfreunde zu. Sofort wurde das Gespann umlagert und mit Fragen bestürmt. Die Falknerin kam kaum nach, all die Fragen der Kinder zu beantworten und die Einzelheiten dieser Jagdart, die in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen wurde, zu erklären. Die ganz mutigen Mädchen  und Jungen konnten sich auch den schweren Falknerhandschuh überziehen und durften dann den Harris Hawk auf ihrer eigenen Faust sitzen lassen und so die Schönheit des Tieres aus allernächster Nähe bewundern.

Ob der ganzen Attraktionen vor der Hütte des Hegerings vergaßen die Kinder fast das Frühstück und mussten extra eingeladen werden, doch auch etwas zu essen. Bei Kakao und Brötchen diskutieren die Kinder weiter ihre Erlebnisse und Eindrücke. Nach dem Frühstücken wurden die Kinder verabschiedet, die Versetaler Jagdhornbläser spielen noch einige Stücke und jedes der Kinder bekam eine Urkunde und eine Papiertüte mit Überraschungen von seinem Jäger überreicht. Nicht alle Kinder wollten nun ihren Eltern folgen und den Schießstand verlassen, zu interessant war das Erlebte und Dinge die es zu Entdecken galt.

Bericht: Markus Naber in den Lüdenscheider Nachrichten

Kerstin Kappel zeigt einen Rehbock
Kerstin Kappel zeigt einen Rehbock
Jens Voß
Jens Voß, Obmann für das jagdliche Brauchtum des Hegerings Lüdenscheid und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lüdenscheid, hielt in diesem Jahr die Gedenkrede auf Wilhelm Lienenkämper.

Naturschutz ist eine Daueraufgabe

 

HERSCHEID  Am 2. April jährt sich der Todestag von Wilhelm-Lienenkämper zum 49. Mal. Genauso oft organisierte Günter Roß von den SGV-Abteilung Lüdenscheid eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des bedeutenden Pioniers des heimischen Naturschutzes im Märzenbechergrund des Herveler Bruchs. Die Gedenkrede auf Wilhelm Lienenkämper hielt in diesem Jahr Jens Voß, Obmann für das jagdliche Brauchtum des Hegerings Lüdenscheid und SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Lüdenscheid.

Anhand des Lebens von Wilhelm Lienenkämper und des in der letzten Woche von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgestellten Berichts „Die Lage der Natur in Deutschland“ verdeutlichte Jens Voß, dass Naturschutz eine Daueraufgabe ist. So habe zum Beispiel die Unterschutzstellung des Märzenbechergrunds als Naturdenkmal auf Veranlassung von Wilhelm Lienenkämper über zehn Jahre gedauert. Am Ende seines beruflichen Lebens, seit 1925 war er Lehrer in der einklassigen Schule Schönebecke und seit 1948 erster hauptamtlicher Naturschutzbeauftragter des Regierungsbezirks Arnsberg, hatte Wilhelm Lienenkämper mit Unterstützung der Kreisbeauftragten und Naturschutzbehörden 3613 Naturdenkmale, 65 Naturschutzgebiete und 2300 Landschaftsschutzgebiete gesichert.

Trotz mancher Erfolge sei Naturschutz aber auch heute noch vonnöten. Das zeige besagter Bericht von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Danach seien 29 Prozent der Tierarten in Deutschland akut bedroht und die Bestände von 84 Brutvogelarten deutlich rückläufig. Der Naturschutz, wenn er erfolgreich sein wolle, müsse heute allerdings als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden und gelebt werden.

Für seine langjährige Organisation des Gedenkens an Wilhelm Lienenkämper hielt Thomas Dahlhaus, der neue Vorsitzende der SGV-Abteilung Lüdenscheid, eine Laudatio auf Günter Roß. Dabei hob er die einzelnen Aktivitäten von Günter Roß hinsichtlich des Naturschutzes hervor. Nach der Laudatio intonierten die „Versetaler Jagdhornbläser“ des Hegerings Lüdenscheid „Hoch soll er leben“. Der so Geehrte hatte selbst jahrzehntelang im Hegering Lüdenscheid Plesshorn geblasen.

Einen besonderen Gruß richtete Thomas Dahlhaus an Ute Rittinghaus und Herbert Schulte. Beide konnten am Sonntag an der Gedenkveranstaltung nicht teilnehmen. Ute Rittinghaus war die langjährige Lebensgefährtin von Bernhard Kellermann, dessen Familie der Märzenbechergrund gehört. Sie war aufgrund eines überraschenden Besuchs verhindert. Herbert Schulte hatte jahrelang in dieser Zeitung in vortrefflicher Weise über die Wilhelm-Lienenkämper-Gedenkveranstaltung berichtet. Er fehlte krankheitsbedingt. Im Namen aller Anwesenden wünschte Thomas Dahlhaus ihm baldige Genesung.

Bericht: Jens Voß in den Lüdenscheider Nachrichten.

Die Bläser
Mit mehreren Signalen und Vortragsstücken gestalteten die „Versetaler Jagdhornbläser“ die Wilhelm-Lienenkämper-Gedenkveranstaltung musikalisch.